Quartiersentwicklung „Am Jahnplatz"

Nachhaltige, innerstädtische Quartiersentwicklung

Das Quartier rund um den Jahnplatz mit der denkmalgeschützten ehemaligen Jahnturnhalle liegt direkt an der Achse Innenstadt - Bahnhof Feldkirch. Es ist in den letzten Jahren im Mittelpunkt umfassender Planungen gestanden. Auf Grundlage eines städtebaulichen Rahmenplanes (Carl Fingerhut, Gohm/Hiesberger, Helmut Kuess) wurde 2013 ein Architektenwettbewerb mit dem Siegerprojekt von be Baumschlager Eberle durchgeführt. Aufbauend auf dem Rahmenplan und dem Siegerprojekt, nachbarschaftlichen Abstimmungen sowie umfangreichen Analysen hinsichtlich attraktiver Nutzungen und der gezielten Einbindung der ehemaligen Jahnhalle werden heute die konkreten Ergebnisse sichtbar.

Am Standort werden zwei Wohn-, Büro- und Geschäftsgebäude mit attraktiven Außenräumen und einer gemeinsamen Tiefgarage errichtet. Die historische Jahnturnhalle wird revitalisiert und in das Gesamtkonzept einbezogen. Die Umsetzungsplanung erfolgt durch das Architekturbüro Nikolussi/Hänsler. Der Umsetzungsstart war im Herbst 2016.

Sorgsam geplantes Projekt in Feldkirch

Die Erschließung der Achse Innenstadt - Bahnhof Feldkirch beschäftigt die Stadt Feldkirch bereits seit vielen Jahren. In den 1990er-Jahren wurde bereits im Rahmen des Stadtentwicklungsplanes eine Aufwertung dieser wichtigen Verbindung diskutiert. In den Jahren darauf konnten die Planungen im Bereich der im Privateigentum liegenden Grundstücke „Krimmerareal“ und des nördlichen Jahnplatzes vor der Jahnturnhalle sukzessive konkretisiert werden, wobei stets im Mittelpunkt gestanden ist, eine städtebaulich überzeugende Lösung mit einer hochwertigen Gestaltung des öffentlichen Raums zu erzielen. „Aber nicht nur die optischen Komponenten sind für uns als Stadt entscheidend, sondern vor allem auch die passenden Nutzungen in den entstehenden Gebäuden sowie die Verbesserungen, die begleitend zur neuen Bebauung für Fußgänger-, Rad und Kfz-Verkehr erzielt werden sollen“, betont Bürgermeister Mag. Wilfried Berchtold. So soll im Zuge des Neubaus die Ein- und Ausfahrt und die Querung beim Schlossgraben durch eine Ampelanlage mit Fußgängerquerung verbessert werden. Ebenso werden die ebenerdige Durchbindung der James-Joyce-Passage geprüft sowie weiterhin öffentlich nutzbare Parkplätze in der entstehenden Tiefgarage zur Verfügung stehen.