Die Entwicklung eines neuen, anfangs viel diskutierten und in seinen Ergebnissen oft noch wenig bekannten, Salzburger Stadtteiles findet nun seinen baulichen Abschluss.

Mehrjährige Umsetzungsphase abgeschlossen
Auf Basis eines kooperativen Planungsprozesses in Zusammenarbeit mit Stadt und Land Salzburg, der PRISMA Unternehmensgruppe und gemeinnützigen Bauträgern begann im Jahr 2009 die Umsetzung der ersten Bauetappe am STADTWERK. Mit Fertigstellung der privatfinanzierten Baukörper der PRISMA sowie der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität findet einer der spannendsten innerstädtischen Transformationsprozesse der letzten Jahrzehnte nun seinen baulichen Abschluss.

Vom einstigen Industriegebiet zum lebendigen Stadtquartier
Mit jährlich über 300 Veranstaltungen, 1.300 BewohnerInnen, 52 Unternehmen, 1.500 Studierenden sowie vielfältigen Angeboten, u.a. aus den Bereichen Bildung, Kultur, Kinderbetreuung und Gastronomie, hat sich das STADTWERK in den letzten Jahren vom einst kritisch diskutieren zu einem hochwertigen, lebendigen und vielfältigen Quartier entwickelt. Die Entwicklung startete am einstigen und zwischenzeitlich viele Jahre brachliegenden Standort der Salzburger Stadtwerke mit Büros, Betriebsgebäuden und einem ehemaligen Gaswerk. Das Potential dieses Areals mitten im Wohnquartier Lehen zu erkennen, stadtplanerisch zu strukturieren und letztendlich erfolgreich umzusetzen brauchte von allen Akteuren Phantasie, Erfahrung, wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und bisweilen einen breiten Rücken.

Einzigartige Verbindung von Wohnen, Arbeiten und ergänzenden Standortqualitäten
Der südliche von PRISMA entwickelte Teil des STADTWERKS hat sich als innovativer Firmenstandort mit Branchenschwerpunkten in den Bereichen Bildung und Life Sciences etabliert. Neben der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität, dem Blutlabor Richter Mustafa und der Volkshochschule Salzburg haben sich eine Vielzahl weiterer namhafter Organisationen angesiedelt. Ca. 90 freifinanzierte Mietwohnungen, ein SPAR Supermarkt und gastronomische Angebote wie die Trumerei sorgen für zusätzliche Qualitäten. Die Sockelzone der zuletzt fertiggestellten Gebäude wird von einer ergänzenden Gastronomie, einer privaten Kunstgalerie und einer überbetrieblichen Kinderbetreuungseinrichtung belebt.

Den Standort zeichnet eine dichte Erschließung mit Verkehrsinfrastruktur aus: Zwei wichtige innerstädtische Radverkehrsachsen laufen unmittelbar an dem Quartier vorbei, dazu kommen zwei S-Bahn-Haltestellen und Obus-Linien. Zu Fuß ist die Salzburger Innenstadt in rund einer Viertelstunde erreichbar. Für den motorisierten Individualverkehr sind am Gelände Tiefgaragen untergebracht.
Im nördlichen Teil wurde von der GSWB und Heimat Österreich ein umfangreiches Angebot an geförderten Wohnmodellen umgesetzt. Neben ca. 300 geförderten Mietwohnungen sind ein Studentenheim, ein Kindergarten, Gemeinschaftsräume, kulturelle und soziale Einrichtungen (Fotohof, Stadtgalerie, Hilfswerk, Carla Second-Hand Shop) angesiedelt. Das Literaturhaus Salzburg am benachbarten H.C. Artmann-Platz ergänzt das kulturelle Angebot am STADTWERK. 

Standortmanagement, Quartierskoordination und Verein STADTWERK
Die positiven urbanen Entwicklungen werden aktiv vom Verein Stadtwerk, dem Standortmanagement der PRISMA Unternehmensgruppe und dem vom Hilfswerk betriebenen „Nachbarschafts.Treff“, in Kooperation mit der Stadt und dem Land Salzburg begleitet.
Der Verein STADTWERK, bestehend aus den wesentlichen Akteuren am Standort, bildet die Plattform für den gemeinsame Außenauftritt, die inhaltliche Weiterentwicklung und die Vernetzung innerhalb des Standortes.